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Für die Sanierung und Restaurierung von Gebäuden müssen Stuckateure häufig anspruchsvolle und traditionelle Handwerkstechniken beherrschen. Eine interessante und anspruchsvolle Handwerkstechnik im Altbau ist der richtige Einbau und Umgang mit Rabbitzkonstruktionen. Rabbitzarbeiten umfassen die Herstellung von Unterkonstruktionen und Tragkonstruktionen für die darauf folgenden Putzarbeiten. Einsatzgebiete für Konstruktionen aus Rabbitz sind zumeist:

• Formteile für Stuckarbeiten, Hohlkehlen oder Gewölbebau
• Brandschutzverkleidungen
• Kunstvolle Decken und Wandgestaltungen (Nischen etc.)

Diese Technik erlaubt flexibles Arbeiten in verschiedenen Anwendungsgebieten. Es ermöglicht leichte und vielseitig zu gestaltende Konstruktionen
und Formen. Im Denkmalschutz und bei der Restaurierung wird die Rabbitztechnik daher auch heute noch eingesetzt und ist nur sehr schwer durch modernere Arbeitstechniken zu ersetzen.

Schwerpunkte
• Eigenschaften der einzelnen Materialien und Werkzeuge
• Aufbau einer einfachen Rabbitzkonstruktion, Wand und/oder Hohlkehle
• Herstellen einer Rundbogennische
• Evtl. kleines Gewölbe erstellen

Nutzen
Der Azubi-Fachkurs richtet sich an Auszubildende im Stuckateurhandwerk, die Ihr Wissen und handwerkliches Können im Umgang mit Rabbitz erweitern möchten. Nach Abschluss des Azubi-Fachkurses verfügen die Teilnehmenden über fundiertes Wissen und praktische Erfahrung im richtigen Einsatz und Anwendung von Rabbitzkonstruktionen.

Zielgruppe
Stuckateur-Azubis im 3. Ausbildungsjahr (dieses Angebot gilt bundesweit)

Mitzubringen
Arbeitskleidung, persönliche Schutzausrüstung, vollständige Werkzeugkiste